Träumen war gestern! – Über diese Website

Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Warum “Träumen war gestern!“? Was ist der Sinn dieser Website überhaupt? Und was gibt es hier zu lesen? Einige Fragen, die ich an dieser Stelle kurz beantworten möchte.

Jeder hat sie und manchmal werden sie auch wahr: die Träume. Diese können Wünsche, Phantasien oder feste Ziele im Leben sein. Jeder Mensch träumt auf andere Art und Weise und in anderen Sphären – ob bei Tag oder Nacht. Doch viele Menschen träumen einfach weiter und bleiben im realen Leben genau dort stehen, wo ihr Traum begann. Ihre Träume bleiben Illusionen der Nacht.

Einer meiner Kindheitsträume war es nicht nur zu schreiben, sondern auch unabhängig zu veröffentlichen. Die eigene Website ist dabei nur eine der vielen Möglichkeiten, die ich heute dazu nutzen kann. Doch was bedeutet Unabhängigkeit beim Veröffentlichen von kreativ-, politisch- und persönlich-motivierten Werken genau? Eine Frage, die mich immer wieder von neuem beschäftigen wird, denn so wirklich “frei”, wie viele gerne behaupten, sind wir selbst in den modernen Demokratien nicht.

Bevor ich nun an dieser Stelle zu sehr in politischen/ethischen Fragestellungen versinke, ein paar Worte zur Entstehung und Zielsetzung meiner ‘neuen‘ Autorenwebsite:

Traum-Website

Schon als Kind erkannte ich die “Macht des Internets”. Von “sozialen Netzwerken” im Internet sprach zu diesem Zeitpunkt noch kaum jemand. Als Teenager, noch lange vor dem “Blog-Zeitalter”, erstellte ich mir eine erste eigene Website – ‘programmiert’ mit bloßem HTML (anfangs gab es noch keine “WYSIWYG-Editoren”!), JavaScript und CGI-Skripten. Im Vergleich mit meiner heutigen Internetpräsenz waren dies natürlich relativ primitive Versuche einer Selbstdarstellung im Internet. Dennoch, es war der erste und wichtige Schritt. Seitdem bin ich im Internet vertreten – unter verschiedenen ‘Decknamen’ bzw. Pseudonymen.

Später wurden persönliche Blogs sehr populär. Doch pötzlich kostete alles viel Geld, sofern man nicht eine von tausenden, gleich aussehenden, durch nervige Fremdwerbung finanzierte Webseiten haben wollte. Ich wollte individuell bleiben. Als es mir finanziell möglich wurde, eigenen Webspace anzumieten, experimentierte ich weiter. PHP und MySQL waren schließlich – aus technischer Sicht – die sehnlichst erwartete “Revolution”, mit denen sich nun “dynamische Websites” erstellen ließen. Bald darauf stieß ich auf das Projekt “Drupal“, mit dem ich meinen ersten richtigen “Blog” realisierte.

Thematisch befasste ich mich auf meinem früheren Blog “hQuadrat – Träumen war gestern!” mit den unterschiedlichsten Dingen – leider ohne feste Zielsetzung für das Blog. Es war eine Ansammlung wild zusammengewürfelter Themen, die mich gerade beschäftigten. Ein anderes Problem war sicherlich der technische Aufwand, den Blog unter Drupal zu betreiben. Drupal bietet zwar sehr viele Darstellungs-möglichkeiten für die Inhalte, doch die technische Wartung dieses Systems beanspruchte viel zu viel Zeit; wertvolle Zeit, die ich lieber mit dem Schreiben verbringen wollte. So schrieb ich eher anonym bzw. unter Pseudonymen auf anderen Plattformen im Internet, als mich auf meinen persönlichen Blog zu konzentrieren.

Heute schreibe ich nun diesen Blog “Träumen war gestern!” unter meinem Realnamen, da es gleichzeitig meine Autorenwebsite darstellt. Ich berichte hier vorwiegend über diverse Autoren-Themen (Urheberrechte, Rechtschreibung, Software für Schriftsteller und Autoren, usw.) sowie über einen anderen “Traum”: das Veröffentlichen meines Erstlingswerks “Das dunkle Ich” und alle damit zusammenhängenden Themen. Ebenfalls veröffentliche ich auf meiner Website Kurzgeschichten und Gedichte aus meiner Feder.

Gelegentlich greife ich an dieser Stelle – wie bisher auch – persönliche oder politische Themen auf. Allerdings bin ich kein Mensch der ein öffentliches “Tagebuch” führt! Wenn ich zu einem Thema etwas schreiben möchte, so werde ich dies in “gewohnter Weise” tun. Ich betrachte das Schreiben nach wie vor als ein “Hobby”, das auch Spaß machen soll.

Die öffentliche Meinungsäußerung und das Schreiben über politisch/gesellschaftlich “brisante Themen” birgt, wie ich leider schmerzlich erfahren mußte, erhebliche Gefahren. Spätestens wenn die körperliche Gesundheit oder gar das eigene Leben auf dem Spiel steht, hört der “Spaß” dann eben doch auf! Viele der “brisanten” Themen, über die ich schreibe (und noch schreiben werde), veröffentliche ich daher weiterhin unter anonym bzw. unter Pseudonymen. Das hat seine Gründe.

Dies wird also mit Sicherheit ein weiteres Thema sein, mit dem ich mich an dieser Stelle öfter auseinandersetzen werde: Wie ist es in einem so rechtsstaatlichen, freien Land wie Deutschland möglich, dass potentiell gefährdete Autoren nicht geschützt sondern z.T. “kriminalisiert” werden, wenn sie anonym brisante Informationen preisgeben?

Ich träume von einer Gesellschaft, in der man sich als Autor nicht vor rechter Gewalt, kriminellen Vereinigungen und (im erweiterten Sinne) “geheimen Organisationen” fürchten muss. Eines Tages wird dies möglich sein – ich kämpfe dafür!


Träumen war gestern!” ist ein Lebensmotto, das sich im Laufe der Zeit herauskristallisiert hat. Natürlich bedeutet es nicht, dass ich jeden Traum in meinem Leben realität werden lasse. Manche Träume verdienen es auch, in ihrer eigenen Sphäre zu verbleiben! Andere Träume bleiben allerdings zwangsweise in einer Traumwelt, die ihnen nicht gerecht wird. Einige dieser Träume versuche ich in meinen Worten festzuhalten, denn das Schreiben darüber ist kein Traum sondern leibhaftige Wirklichkeit.

Ich habe nicht aufgehört mit dem Träumen, im Gegenteil: Ich liebe es zu träumen! Andererseits bleibe ich nicht dort stehen, denn ich lebe meine Träume!
Und darum heißt es auch:

Träumen war gestern!


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